Frankreich stellt unbemannte Version des AMX-30-Panzers vor

AMX-30. Fotos: Reproduktion S2M Equipment
AMX-30. Fotos: Reproduktion S2M Equipment

Frankreich hat eine vollständig robotisierte Version des alten Panzers AMX-30 vorgestellt und das gepanzerte Fahrzeug aus der Zeit des Kalten Krieges in ein unbemanntes Kampffahrzeug verwandelt.

Die Informationen stammen von der Website Defence Blog. Das Projekt mit dem Namen REFURBOT wurde während der Verteidigungsmesse Eurosatory 2026 in Paris vorgestellt und soll zeigen, wie ausgemusterte gepanzerte Fahrzeuge wiederverwendet werden können, anstatt verschrottet zu werden.

AMX-30. Fotos: Reproduktion S2M Equipment
AMX-30. Fotos: Reproduktion S2M Equipment

Das System wurde von S2M Equipment in Partnerschaft mit KNDS France entwickelt. Der Panzer erhielt das Robotisierungskit TOXO, das eine Fernsteuerung und den Betrieb ohne Besatzung an Bord ermöglicht. Ziel ist es, alte Fahrgestelle in moderne Kampfplattformen umzuwandeln und dadurch Kosten im Vergleich zur Entwicklung völlig neuer unbemannter Fahrzeuge zu senken.

AMX-30. Fotos: Reproduktion S2M Equipment
AMX-30. Fotos: Reproduktion S2M Equipment

Anstelle des ursprünglichen Turms mit einer 105-mm-Kanone nutzt der REFURBOT die ferngesteuerte Waffenstation ARX-25, die mit einer 25-mm-Maschinenkanone bewaffnet ist und panzerbrechende sowie explosive Munition verschießen kann. Das System verfügt außerdem über Tages-, Nacht- und Wärmebildsensoren, wodurch es Bodenziele, Drohnen und sogar Hubschrauber auf Entfernungen von mehr als 2,5 Kilometern bekämpfen kann.

AMX-30. Fotos: Reproduktion S2M Equipment
AMX-30. Fotos: Reproduktion S2M Equipment

Frankreich produzierte zwischen 1966 und 1994 mehr als 3.500 Panzer des Typs AMX-30. Obwohl das Modell in den meisten Ländern, die es betrieben, aus dem Fronteinsatz abgezogen wurde, befinden sich viele Fahrgestelle weiterhin weltweit in Lagerbeständen. Nach Angaben der Entwickler schafft dies die Möglichkeit, alte gepanzerte Fahrzeuge in robotische Systeme zur Kampfunterstützung umzuwandeln.

Die Initiative spiegelt einen wachsenden Trend westlicher Armeen wider, in unbemannte Bodenfahrzeuge zu investieren. Die Idee besteht darin, diese Plattformen bei Aufklärungsmissionen, Feuerunterstützung und Hochrisikoeinsätzen einzusetzen und so die Gefährdung von Soldaten in Gebieten zu verringern, die durch Drohnen, Artillerie und moderne Panzerabwehrwaffen bedroht sind.

Fotos: Reproduktion S2M Equipment. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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